Auto-Gadgets für Sommer und Urlaub: Kühlboxen, Ventilatoren und belüftete Sitze
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Auto-Gadgets für Sommer und Urlaub: Kühlboxen, Ventilatoren und belüftete Sitze

Für viele ist das Auto nach wie vor das Reisemittel der Wahl für die Fahrt in den Urlaub. Das passende Zubehör kann die Autofahrt im Sommer, etwa zum Familienausflug übers Wochenende, auf dem Weg zum Festival oder in den Sommerurlaub erträglicher machen. Dazu gehört etwa eine Kühlbox. Diese bietet kalte Erfrischungen für die Fahrt. Neben klassischen Varianten für den 12-Volt-Stecker gibt es bereits einige Modelle mit eigenem Akku oder sogar Solar-Panel sowie App-Anbindung via Bluetooth.

Eine Tablet-Halterungen für den Autositz sorgt für Unterhaltung auf der Rückbank, damit die Kinder und Fahrgäste während der Fahrt entspannt bleiben. Handliche Ventilatoren sorgen für mehr Luftzirkulation im Innenraum, Sitzauflagen mit Belüftung können die Fahrt ebenfalls erträglicher machen. Unverzichtbar sind zudem praktische Sonnenblenden. Wir werfen in diesem Ratgeber aus der Themenwelt Auto einen Blick auf nützliches Autozubehör für warme und sonnige Tage.

Für die nächste Urlaubsfahrt im Sommer darf eine Kühlbox nicht fehlen. Diese sorgt für kalte Getränke und frische Speisen. Bereits ab 50 Euro bekommt man eine thermoelektrische Kühlbox mit 25 l Fassungsvermögen. Größere Varianten bis 32 l gibt es ab knapp 90 Euro. Ein doppelwandiges Kunststoffgehäuse sorgt für die nötige Isolierung. Eine thermoelektrische Kühlbox ermöglicht das Abkühlen um bis zu 20 Grad unter die Umgebungstemperatur. Das bedeutet: Wenn es sehr heiß im Auto ist, dann werden die Speisen und Getränke nicht wirklich kalt. Mit dem Zigarettenanzünder im Auto versorgt der Fahrer die Kühlbox mit Strom.

Ausprobiert haben wir die Kühlbox Dino Kraftpaket. Die thermoelektrische Kühlbox kostet 98 Euro bei Amazon. Das Fassungsvermögen beträgt 32 l, netto sind es 28 l. Die Innenmaße liegen bei 34 x 34 x 24 cm. Sehr praktisch: Unterhalb eines runden Fachs auf dem Deckel der Box sind sowohl ein Kabel für den 12-Volt-Steckplatz im Auto als auch eine herkömmliche Steckdose (EU) vorhanden. Das erlaubt die Nutzung der Kühlbox ohne Adapter im Hotelzimmer oder in der Ferienwohnung. Im Inneren der Box sind 18 Grad unterhalb der Umgebungstemperatur möglich. Bei Kraftfahrzeugen mit Klimaanlage ist damit also ein Niveau wie im Kühlschrank machbar. Der Betrieb ist zudem angenehm leise und stört kaum während der Fahrt. Die Box kann Speisen sogar warm halten mit bis zu 65 Grad.

Wer für eine konstante Kühlung sorgen will, muss schon zu einer Kühlbox mit Kompressor greifen. Diese sind ab knapp 200 Euro zu haben und erlauben sogar Minusgrade – egal, wie warm die Umgebung ist. Allerdings wiegen Kompressor-Kühlboxen deutlich mehr als die thermoelektrischen Varianten, bis zu 15 Kilogramm sind keine Seltenheit. Zudem erzeugen sie ein vibrierendes Geräusch beim Betrieb und verbrauchen mehr Strom. Wir empfehlen, eine Kompressor-Kühlbox nicht für einen längeren Zeitraum in einem stehenden Auto zu nutzen, um die Autobatterie nicht versehentlich zu leeren.

Wer unabhängiger von der Stromversorgung des Autos sein möchte, kann über eine Kühlbox mit eigenem Akku als Stromspeicher nachdenken. Das bietet sich an, wenn da Auto länger abgestellt wird oder man die Kühlbox mit zum Strand nehmen möchte. Die Thermoelektro-Kühlbox Metabo KB18 BL funktioniert im Zusammenspiel mit dem 18-Volt-Akkupack des Herstellers, das bei vielen Werkzeugen zum Einsatz kommen. Zum Lieferumfang gehört der Akku sowie das Ladegerät aber nicht. Der Betrieb über ein Netzkabel oder den 12-Volt-Anschluss im Kfz ist ebenfalls möglich. Die Kühlbox mit 24 l von Metabo erreicht bis 17 Grad unter Umgebungstemperatur oder hält Speisen mit 60 Grad warm. Es gibt zudem Varianten von Prime-Tech mit zusätzlichem Solar-Panel. Diese sind aber teuer.

Hier bietet sich alternativ der Einsatz einer mobilen Powerstation an. Diese können sowohl während der Fahrt als auch per Photovoltaik geladen werden.

Auto-Gadgets für den Sommer

Wirklich spannend wird es mit einer smarten Kompressor-Kühlbox mit App-Anbindung via Bluetooth. Diese erlaubt die Überprüfung und Regelung der Innentemperatur über das Smartphone. Ein Beispiel dafür ist die kompakte Kompressor-Kühlbox von Enshey mit 20 l für 220 Euro bei Amazon. Mit 31,5 l ist die Kühlbox von Moimhear für 290 Euro etwas größer.

Wozu ein Ventilator, wenn die meisten Autos eine Klimaanlage haben? Nicht alle Menschen vertragen Klimaanlagen, was vorwiegend an der sehr trockenen Luft liegt. Der Luftzug sorgt bei einigen auch für einen steifen Nacken. Zudem funktioniert eine Klimaanlage zumindest bei Autos mit Verbrennungsmotor nur richtig, wenn der Motor läuft. Steht man länger im Stau, kann ein kompakter Ventilator für eine zumindest gefühlte Abkühlung sorgen. Für die Passagiere im Fond sorgt ein Ventilator ebenfalls für zusätzliche Luftzirkulation und in Kombination mit einer Klimaanlage schneller für Erfrischung.

Ventilatoren für das Auto sind kompakt genug, um gut in den Innenraum des Fahrzeugs zu passen, ohne zu stören. Die Stromversorgung erfolgt über einen USB-Kabel oder direkt über den Zigarettenanzünder im Auto. Bei einem Ventilator mit USB-Stecker bietet sich ein Adapter für den 12-Volt-Steckplatz im Auto an, der in der Regel über mehrere USB-A-Steckplätze verfügt.

Wir haben uns den USB-Ventilator von Diki näher angesehen. Bei Amazon kostet er 23 Euro. Dieser hat einen Durchmesser von knapp 9 Zentimetern und nutzt ein USB-A-Kabel zur Stromversorgung. Für die Nutzung im Auto bedarf es also eines USB-Adapters für den 12-Volt-Anschluss. Zur Befestigung im Auto liegen gleich zwei verschiedene Halterungen bei: Ein Saugnapf zur Montage an der Windschutzscheibe oder dem Armaturenbrett sowie eine Halterung für eine Kopfstütze, falls die Passagiere im Fond in den Genuss eines lauen Lüftchens kommen möchten. Insgesamt stehen drei unterschiedliche Stärken für das Gebläse zur Verfügung, die der Nutzer mit dem im Kabel integrierten Schalter einstellt.

Für eine zusätzliche Erfrischung für Fahrer und Beifahrer können Sitzauflagen mit einer integrierten Lüftung sorgen. Hier kommen in der Sitzauflage eingebaute Mini-Ventilatoren zum Einsatz. Die Stromversorgung erfolgt über den 12-Volt-Stecker im Auto. Einen günstigen Einsteig macht mit 45 Euro bei Amazon die Sitzauflage von Walser. Diese bietet in der Rückenlehne zwei und auf der Sitzfläche einen Ventilator.

Damit während einer längeren Fahrt im Sommer die Passagiere auf der Rücksitzbank nicht zu kurz kommen, bieten sich Taschen für die Rückenlehne der Vordersitze an. Diese dienen als Organizer für Getränke, Spielsachen oder Befestigungsmöglichkeiten für ein Tablet (Themenwelt). So lässt sich etwa eine Kühltasche am Vordersitz befestigen und versorgt so die Passagiere auf dem Rücksitz mit gekühlten Erfrischungen. Gleichzeitig schützt dieses Autozubehör die Rückenlehne des Vordersitzes.

Mit einer Tablet-Halterung kann man etwa Kinder auf dem Rücksitz mit einem Unterhaltungsprogramm bespaßen. Dadurch wird eine längere Fahrt zum Vergnügen für die Kids statt zu einer Tortur für Fahrer und Beifahrer. Hier gibt es gleich verschiedene Varianten, um das Tablet zu befestigen. Einfache Halterungen bestehen aus einer Klemmstange, die man direkt an der Kopfstütze befestigt. Es gibt auch Varianten mit einem Arm, um die Position des Tablets beliebig anzupassen. Viele Taschen für Autositze verfügen über ein Fach, in das man das Tablet hineinschiebt. Eine Alternative sind Kopfstützbänder zur Befestigung eines Tablets. Welche Möglichkeiten es noch gibt, zeigen wir detailliert in unserem Ratgeber iPad & Co.: Tablet-Halterungen für den Rücksitz im Auto.

Ein effektiver Sonnenschutz für den Fahrer erhöht in den warmen Monaten die Sicherheit beim Fahren. Wer nicht permanent zur Sonnenbrille greifen will, kann sich mit einem zusätzlichen transparenten Sonnenschutz helfen. Diesen klemmt der Fahrer an die Sonnenblende im Innenraum des Autos und klappt diese bei Bedarf nach unten in das Sichtfeld. Der Autosonnenschutz von Sayou für 18 Euro bei Amazon bietet zwei Blendgläser – eines gegen Sonnenlicht und ein weiteres für Fahrten bei Nacht.

Um auch die Passagiere auf der Rückbank vor zu viel Sonnenlicht zu schützen, bietet sich ein zusätzlicher Sonnenschutz für die Seitenfenster oder Heckscheibe an. Dieses befestigt man normalerweise mit Saugnäpfen an der Autoscheibe. Es gibt aber auch selbstklebende Varianten.

Ein nützliches Hilfsmittel für die nächste Urlaubsfahrt ist eine mobile Starthilfe. Dabei handelt es sich meistens um eine Powerbank mit starkem Akku, die der Fahrer mit Klemmen an die Autobatterie anschließen kann. Hat man mit Kühlbox, Kompressor und Technik-Gadgets die Batterie geleert, dient sie als Starthilfe, damit das Auto anspringt. Daneben funktioniert die mobile Starthilfe-Lösung als Powerbank für andere Geräte wie Smartphones oder Tablets. Mehr zum Thema Starthilfen für Autos erklären wir in unserem Ratgeber Autobatterie per Powerbank überbrücken und richtig pflegen.

Ein mobiler Luftkompressor ist ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung für die nächste Fahrt in den Urlaub. Angetrieben von einem Akku pumpen diese Geräte den Autoreifen bei Bedarf auf – eine Aufladung über den 12-Volt-Stecker im Auto ist zudem möglich. Weitere Geräte stellen wir in unserer Bestenliste: Top 5 elektrischer Luftpumpen mit Akku für Auto & Fahrrad vor.

Das Abstellen des Autos ohne Parkscheibe kann dort, wo es vorgeschrieben ist, bis zu 40 Euro kosten. Damit das Budget für den Ausflug dadurch nicht unnötig in die Höhe getrieben wird, bieten sich elektronische Parkscheiben an. Diese klebt man von Innen auf die Windschutzscheibe des Pkws.

Ein Bewegungssensor erkennt, wenn das Auto stehenbleibt und stellt die Uhrzeit automatisch auf die nächste halbe Stunde. Einige Geräte bieten eine Nacht-Park-Funktion. Damit stellt man von Hand die Ankunftszeit an, man abends parkt und erst am nächsten Morgen eine Parkuhrpflicht besteht. Mehr zu dem Thema erklären wir in unserer Top 7: Die besten elektronischen Parkscheiben mit Zulassung.

Speziell für Vierbeiner gibt es ebenfalls Autozubehör. Beim Travall Road Refresher handelt es sich um einen Wassernapf für Hunde, bei dem das Wasser während der Fahrt nicht verschüttet wird.

Es gibt eine Reihe an Gadgets, die die Autofahrt im Sommer angenehmer gestalten. Mit einer thermoelektrischen Kühlbox sorgt man für kalte Erfrischungen im Auto – noch effektiver, aber teurer sind Kompressor-Kühlboxen. Ein Ventilator sowie belüftete Sitzauflagen schaffen mehr Luftzirkulation im heißen Innenraum des Autos. Autozubehör erleichtert aber auch das Wohlbefinden der Passagiere auf den Rücksitzen. So erlauben spezielle Taschen für die Rückenlehne der Vordersitze mehr Stauraum, inklusive Befestigung für ein Tablet.

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